Sozialer Vormittag

Sozialer Vormittag der Klassen 8 und 9 am 2.2.2012

Die Schülerinnen und Schüler der Körschtalschule durchlaufen von Klasse 7 bis 9 zahlreiche Praktika – Tagespraktika und 3 einwöchige Betriebspraktika. Manch einer absolviert auch sein Praktikum in einer sozialen Einrichtung, es ist aber nicht verpflichtend.
Um jedoch allen Jugendlichen die Möglichkeit zu geben, einen Einblick in Institutionen zu bekommen, die sich um Menschen am Rande der Gesellschaft kümmern, entstand die Idee des sozialen Vormittages.

Bei diesem Projekt eignet es sich hervorragend, klassen- und fächerübergreifend (Klassen 8/9, Berufswegeplanung/Religion/Ethik) vorzugehen und die Schüler bei ihren Stärken, Kompetenzen und Interessen abzuholen.

Am 2.2.2012 hatten die Jugendlichen die Wahl zwischen einem Besuch des Behindertenzentrums Fasanenhof, der Vesperkirche und einer alternativen Stadtführung mit der Straßenzeitung Trott-war. Bei allen drei Institutionen hatten die Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit, Informationen zu erhalten, aber auch selbst Fragen zu stellen und hautnah mit den dort anwesenden bzw. arbeitenden Personen in Kontakt zu treten. Die alternative Stadtführung etwa wird von ehemaligen Obdachlosen, die mittlerweile bei der Straßenzeitung Trott-war arbeiten, angeboten. Sie dauert ca. 2 Stunden und geht vom Marienplatz über verschiedene Stationen bis zum Charlottenplatz. Sehr beeindruckend waren sowohl die Offenheit des Stadtführers als auch das große Interesse, das die Jugendlichen der Thematik gegenüber zeigten. Bei allen drei Angeboten waren die Jugendlichen sehr berührt und empfanden den Vormittag als große Bereicherung. Einige von ihnen möchten nun sogar unbedingt ein soziales Praktikum machen.