Berufsorientierungswoche

Berufsorientierungswoche an der Körschtalschule

Wie bereits in den letzten Jahren führte die Mobile Jugendarbeit Plieningen/Birkach zusammen mit der Körschtalschule für die Schülerinnen und Schüler der Klasse 8 die Berufsorientierungswoche durch. Eine ganze Woche lang beschäftigten sich die Jugendlichen mit dem Thema Berufsfindung.
Los ging es am Montag, den 19. März mit einem Fähigkeitenparcours in der Zehntscheuer. An vielen Stationen konnten die Achtklässler ihre Fähigkeiten und Interessen ausprobieren, so zum Beispiel an der Drahtbiegestation, beim Babywickeln, Tischeindecken, Briefumschlagbeschriften und vielem mehr. Viele Berufsbilder wurden dabei angesprochen. Wichtig dabei war, dass die Schülerinnen und Schüler sich im Vorfeld jeder Station selbst einschätzten, im Anschluss daran selbst bewerteten und abschließend von den betreuenden Lehrern und Sozialarbeitern bewertet wurden.
Am Dienstag folgte dann in der Schule der mehrstündige Eignungstest, bei dem die Schülerinnen und Schüler ganz schön ins Schwitzen kamen.
Am Mittwoch suchten die Achtklässler in Gruppen Firmen und Institutionen im Stadtteil auf, bei denen sie Interviews durchführten, die sich auf die entsprechenden Berufsbilder und Ausbildungsplätze bezogen. Den Bildungspartnern der Körschtalschule und den anderen beteiligten Betrieben sei hiermit herzlich gedankt!
Den Donnerstag durften die Schülerinnen und Schüler dann noch im Betrieb eines Elternteils oder Verwandten verbringen, um sich ein Bild von deren Arbeitsstelle oder Beruf zu machen.
Der Freitag stand dann ganz im Zeichen der Auswertung. Die Woche wurde reflektiert, die Ergebnisse von Fähigkeitenparcours und Eignungstest vorgestellt und mit den Jugendlichen besprochen.
Die Berufsorientierungswoche ist ein wichtiger, nicht mehr wegzudenkender Baustein in der Berufswegeplanung der Körschtalschule und ermöglicht den Schülerinnen und Schüler, sich eine Woche am Stück intensiv mit ihren Fähigkeiten, Interessen und den unterschiedlichsten Berufsbildern und Betrieben, die es in ihrem Stadtteil gibt, auseinanderzusetzen.

Stefanie Lenuzza 26.3.2012